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                                      PØÍBOR
  
Pøíbor gehört zu den ältesten Städten von Nordost-Mähren. Die erste schriftliche Erwähnung über die Stadt stammt aus dem Jahre 1251. Im Jahre 2001 hat die Stadt 750 Jahre von Herausgabe der Urkunde, welche der mährische Markgraf, der spätere tschechische König Pøemysl Otakar II. bestätigt hat, gefeiert. Die Stadt war von seinem Uraanfaang ein Wirtschafts – und Kulturzentrum von weiter Umgebung. Schon im 14. Jahrhundert überregte Pøíbor mit dem Zahl seiner Handwerker alle anderen Städte von Nordost-Mähren, eingerechnet die Stadt Ostrava.

Am Ende des 16. Jahrhunderts begannen die Handwerker Gilden zu schaffen. Von denen die gröste in Pøíbor war sie Tuchmaacher-Gilde. Im Jahre 1615 gewann die Stadt bedeutende Privilegien vom Kardinal Franz von Dietrichstein, der auch das Stadtswappen wesentlich verbesserte. Die Stadt vermied sich in ihrer Historie vielen Katastrophen nicht. Besonders im Dreissigjährigen Krieg leidete Pøíbor schwer, wenn er dreimal ausgebrannt wurde. Aber keine Feuer, Naturkatastrophen und Krankheiten-Epidemien konten die Stadt bezwingen.

Ein bedeuntendes Kapitel der Historie von Pøíbor bildet das Schulwessen. Schon im Jahre 1541 finden wir die erste schriftliche Erwähnung über die Schule in Pøíbor. Am ende des 16. Jahrhunderts besuchte die hiesige Schule der St. Johann Sarkander. Eine der bedeutendsten Begebenheitem war die Gründung des Piaristenklosters mit dem lateinischen Gymnasium im Jahre 1694. Der weitere, ebenso bedeutende Akt, war die Eröffnung der tschechishcen Lehrerbildungsanstalt im Jahre 1875. In Pøíbor waren viele anderen Schulen, wie Bürgerschule für Knaben und Mädchen (ab 1889), deutsches Gymnasium (1858 - 85), tschechische Höhere Landes-Realschule, das heutige Masaryk-Gymnasium (ab 1902), Wirtschaftsschule (1913 – 48), Fachschule für weibliche Professionen (1945 – 48), kaufmännische und landwirtschaftliche Fortbildungsschule, Musikschulen und selbstverständlich Grundschulen.

Pøíbor war auch eine Industriestadt. Beiläufig in den Jahren 1848 – 55 war im Betrieb die Zuckerfabrik des Laurentius Czernotzky. Ab 1862 erzeugte die Tuchfabrik des Johann Raschka Jr. und ab 1864 die Tuchfabrik des Ignatz Fluss. Die Fabrik des J. Raschka übernaahm im Jahre 1871 Fa. Russo u. Finzi und im Jahre 1883 I. Fluss, der hier die Huterzeugung begann. Im Jahre 1882 gründete Albert Reiser in der Stadtviertel Klokoèov eine Strumpffabrik (heutige Lonka), 1885 Simon Mandler eine Strickwarenfabrik und im Jahre 1901 Gebrüder Schnürer gleichartige Fabrik in Pøíbor. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und bis zum Jahre 1924 produzierte Fr. Neusser die Kachelofen. Heute ist in Pøíbor die Strumpfwarenfabrik Lonka, Erzeugung der industriellen Waschmaschinen.

 
  

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