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Hukvaldy - eine reizende, im
malerischen Milieu des Gebirgsvorlandes der Beskyden am Fuss der Palkovice - Hügel liegende Gemeinde, mit der Dominante der Ruine einer gewaltigen mittelalterlichen Burg.
Wegen ihrer Geschichte, wegen des ausge dehnten Wildparks, der die Burg umschliesst, und wegen der wunderschönen Natur ein ausgesuchtes Ausflugsziel.
Die Ruine eines der grössten Burgen in Mähren, deren Anfänge man seit der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts datiert, bildet die Dominante der Gemeinde. Die teilweise restaturierte Burg wurde in ihrer Geschichte vielmals
belagert, jedoch nie erobert. Sie wurde erst am 5. Oktober 1762 durch eine Feuerbrunst zerstört.
Zu der Burg gehört ein ausgedehnte Wildpark mit Eichen,
Kastanien, und Lindenalleen, in dem ein Damwild-und Muffelwildrudel lebt.
In der Gemeinde Hukvyldy selbst befinden sich wertvolle Volksbauten aus dem 18. Jahrhundert - das Geburtshaus des Komponisten Leoš Janáèek in der alten Schule, seine Gedenkstätte, sowie die kleine barocke St. Maxmilians Kirche, das barocke Eingangstor in den Wildpark oder das Schlösslein der Olmützer Erzbischöfe. Die Besucher können auch einen Blick in die lokalen Geschäfte und Läden werfen, sich im Hotel unterbringen, beziehungsweise sich in den kleinen, stilgemässen Wirthäusern
erfrischen.
Im Jahre 1854 wurde in der alten Schule der bedeutendste Gebürtige aus Hukvaldy, ein Genie der tschechischen Musik, der Komponist Leoš Jjanáèek geboren. Das lanische Milieu und die hiesige Natur beeinflussten sein ganzes Werk. In der weiten Umgebung befindensich Orte, die Janáèek liebte und oft besuchte.
Das Häuschen und sein Interieur, in dem Janáèek während seiner Besuche arbeitete und wo seine zahlreichen Werke entstanden, blieb nach dem Tod des Komponisten im August 1928 unverändert und wurde nach der Ergänzung mit der Exposition aus Janáèeks Jugend, aus seinem späteren Leben und Werk Leoš Janáèeks Gedenkstätte.
Schon einige Jahrzehnte dient im Wildpark der Burg, an einer Stelle mit der zauberhaften Kulisse des Berges Kaznièov und mit ausgezeichneter Akustik, das Sommeramphitheater als ein Konzertpodium im Rahmen der Festspiele "Janáèeks musikalische Lachei". In seiner Nähe befindet sich das Denkmal des "Schlauen Füchsleins", das hier im Jahre 1959 zur Erinnerung der hiesigen Uraufführung
von Janáèeks Oper errichtet wurde.
Hukvaldy bietet auch die Möglichkeit für turistische Ausfüge in die Beskiden und
Umgebung.
Die geeignetste Zufuhrstrasse für die Besucher von Hukvaldy ist E 462, Trasse Olomouc, Nový Jièín, Pøíbor, Frýdek - Místek mit der Abzweigung in Rychvaltice den Wegweisern
entsprechend.
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