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Frenštát
pod Radhoštìm
 Bis zum 13 Jht. war das Land von Tiefwäldern bedeckt. Die Entstehungsgeschichte der Stadt ist
unklar, weil die schriftlichen Überlieferungen nicht erhalten geblieben sind. Nach einer Theorie begründete Frenstat Graf Heinrich von Huzkeswagen, der auf der Burg Sostyn siedelte. Graf Heinrich gab
den Namen der Stadt nach seinem entschlafenen Vater. Der tschechische Name findet sich auch in der Form Franstat, Framstat oder Frankstat vor.
Seit dem Jahre 1888 benützt man den Namen Frenstat pod Radhostem. Die Stadt erhielt sich lange den
Lichtungscharakter. Die Leute besiedelten die
Lichtungen in der Umgebung und mit dem Holzschlag gewannen sie neuen landwirtschaftlichen Boden. Zur Stadtentwicklung trug auch die Eisenerförderung in der Umgebung bei. Während des Dreissigjährigen
Kriegs, durch die Stadtbesetzung der dänischen und später schwedischen
Armeen, litt die Stadt am meisten. In 1657 wohnten in Frenstat nur 167 Bewohner und in der Umgebung 56
Holzfällerer. 100 Jahre später nahm die Zahl auf mehr als 2700 zu. Im Jahre 1781 wurde ihr
Stadtrecht zugestanden. Zu den bedeutendsten Kultursehenswürdigkeiten der Stadt gehören die St. Martin Kirche, deren Gründung aus dem 14. Jht.
stammen und die St. Johannes der Täufer Kirche aus den Jahren 1634 - 1640. Auf dem Stadtplatz befinden sich die Säule der heiligen Jungfrau, die Barockstatuen des heiligen Florian und des heiligen Johann
Nepomuck und auch das Neurenaissancerathaus aus dem Jahre 1891.
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